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Wissenschaftliche und historische Bestätigung des Eisenmangelsyndroms

Die ärztlichen Eisenzentren führen unter der Obhut der Swiss Iron Health Organisation SIHO eine online-Qualitätskontrolle durch. Die Resultate werden regelmässig publiziert (dreimal seit 2006, nächste Publikation 2011). Dabei konnte auf reproduzierbare Art nachgewiesen werden, dass zwei von drei Eisenmangelpatienten durch intravenöse Eisengaben nachhaltig geheilt werden können (Patientenzahl 1428). Dazu werden die Befindlichkeit und Laborwerte vor einer Behandlung sowie deren Veränderung nach einer Behandlung sowie drei Monate später analysiert (Swiss Iron System SIS).

Erfreulicherweise hat die wissenschaftliche Pilotstudie FERRIM an der Universistätsklinik Zürich – nach dem SIS konzipiert wie die Arzneimittelstudie der SIHO – diesen Sachverhalt bestätigt. Die Studie wurde zwar noch nicht publiziert, dennoch hat die Neue Zürcher Zeitung nach einem Interview mit dem Studienleiter Ende 2010 darüber berichtet.

Nachdem schon 1957 die Universität Innsbruck die Existenz des Eisenmangelsyndroms erstmals beschrieben und 1971 die Charité der Humboldt-Universität Berlin den Sachverhalt bestätigt hat, gelten folgende Voraussetzungen:

Das von Dr. Beat Schaub 1997 wiederentdeckte und 2006 erstmals publizierte Eisenmangelsyndrom IDS (Iron Deficiency Syndrome) ist existent und kann durch intravenöse Eisengaben mehrheitlich erfolgreich behandelt werden, auch wenn diese Erkenntnis der Lehrmedizin bisher verborgen blieb. Nach der wissenschaftlichen Bestätigung durch die Neue Zürcher Zeitung sowie der historischen Bestätigung dürfte der Weg für die Zukunft einer Anerkennung des Eisenmangel-Frühstadiums geebnet sein. Innerhalb weniger Jahre ist es in der Schweiz gelungen, die Medizingeschichte neu zu schreiben: Die meisten Hausärzte und Kliniken erkennen und behandeln ihre Eisenmangelpatienten schon im Frühstadium des Eisenmangelsyndroms und warten nicht mehr – wie offiziell gelehrt – auf das einige Jahre später auftretende Spätstadium der Eisenmangelanämie.

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