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Wie kann man nur so dumm schwatzen?

Gemäss Sendung „Puls“ des Schweizer Fernsehens vom 22. Juni 2015 behaupten Linth-Spital und Kantonsspital Luzern entgegen der allgemeinen Schweizer Erfahrung, dass den Frauen lediglich ein Bruchteil der männlichen Eisenkonzentration zu genügen habe. Dies ist aber schlicht und einfach falsch. Diese beiden Spitäler glauben offenbar immer noch an den irreführenden und sogar global gelehrten schulmedizinischen Eisenkatechismus der Eisen-Austerität bei Frauen im Menstruationsalter. Dabei wäre ein globales Eisen-Wachstum der Weiblichkeit dringend angesagt. In der Schweiz wurde damit 2005 begonnen.

Frauen im Menstruationsalter bluten sich regelmässig in einen Eisenmangelzustand hinein, wobei bei vielen von ihnen typische Eisenmangelsymptome erscheinen. Männer bleiben davon verschont, weil sie keine Regelblutung haben.

In der Schweiz konnte die forschende Hausarztmedizin seit 2005 wissenschaftlich nachweisen, dass Frauen gleich viel Eisen benötigen wie Männer (www.eurofer.ch). Diese Einsicht impliziert ein neues Credo, das in der Schweiz inzwischen mehrheitlich verinnerlicht wurde – bei Patientinnen und auch Ärzten. Eisenmangelpatientinnen im Menstruationsalter müssen in erster Linie das von ihnen ausgeschiedene Eisen zurück erhalten, und zwar durch eine individuell dosierte und kontrollierte intravenöse Aufsättigungstherapie (durchschnittlich mit fünf Eiseninfusionen innerhalb von zwei Wochen). Eine solche Aufsättigungstherapie ist bei den meisten Betroffenen sehr wirksam, sicher und kosteneffizient. Diese Frauen befinden sich danach endlich im männlichen Eisenbereich und die allermeisten werden dadurch gesund.

Infolge der zum Taktstock des Mondes organisierten Menstruation verlieren diese Frauen in der Folge immer wieder Blut und Eisen. Nach einer erfolgreichen Aufsättigungstherapie braucht eine Frau nach fünf Regelblutungen durchschnittlich wieder zwei Eiseninfusionen. Dadurch können Rückfälle vermieden werden und auch das verlorene Blut regeneriert sich von selbst.

Weshalb behaupten aber Linth-Spital und Kantonsspital Luzern dennoch das Gegenteil?

www.eisenzentrum.org.

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