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Autor: Beat Schaub

Swiss Iron System SIS

Das in der Schweiz entwickelte Eisenmangel-Management (Swiss Iron System) hat sich seit 2005 bei einigen Tausend Patienten bewährt und beginnt, sich in angrenzenden Ländern durchzusetzen. Eine Schweizer Herstellerfirma von Eisenpräparaten hatte während Jahren Monopolstellung. Das „Swiss Iron“ hat sich ausserordentlich bewährt. Allerdings verfügt weder diese Schweizer Firma noch eine Generika-Herstellerin von Eisenampullen in der EU über Dosierungsrichtlinien für Eisenmangelpatienten ohne Anämie (Eisenmangelsyndrom = 88 % aller Eisenmangelpatienten in Zentraleuropa). Aus diesem Grund hat ein privates ärztliches Institut in der Schweiz ein Diagnostik-, Therapie- und Präventionskonzept für den korrekten Umgang mit Eiseninfusionen entwickelt: Swiss Iron System SIS. Downloads: Advanced ID Management (fortgeschrittenes Eisenmangel-Management): für Ärzte Die 6…

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70. Eisenzentrum (Österreich)

Wir feiern ein kleines Jubiläum und freuen uns, dass sich das Ärztepaar Drs. med. Sabine und Ernst Lahnsteiner dem Eisen-Netzwerk angeschlossen hat. Es handelt sich um das dritte ärztliche Eisenzentrum in Österreich (Strengberg bei Linz). Immer mehr Frauen in Österreich realisieren, dass sie unter Eisenmangel leiden und sind dankbar, wenn sich kompetente Ärzte um sie kümmern.

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Erste Korrektur einer Nachahmer-Formel ist erfolgt

Der unten erwähnte Eisenrechner unter www.eisen-netzwerk.de wurde inzwischen angepasst. Dabei wurde vom Präparatehersteller festgelegt, dass ein Eisenmangel dann vorliegen soll, wenn der Ferritinwert unter 20 ng/ml liegt. Wäre der Mensch eine Maschine, könnte ein pauschaler unterer „Normwert“ festgelegt werden. In der Realität sieht es anders aus: Jeder Mensch ist ein Individuum. Die einen fühlen sich bei einem Ferritinwert von 15 ng/ml kerngesund, während andere schon bei 50 ng/ml unter Eisenmangelsymptomen leiden. Dass es unmöglich ist, einen allgemeingültigen unteren „Normwert“ für Ferritin zu definieren, beweist der Umstand, dass alle Schweizer Kantone oder deutschen Bundesländer einen eigenen solchen Wert definieren. Für einen Menschen…

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Zweite Nachahmer-Formel der Basler Eisenformel

Im Internet steht eine zweite Nachahmer-Formel zur Berechnung der notwendigen Eisendosis zur öffentlichen Verfügung (http://www.iron.medline.ch/Eisenplattform/). Sie wurde vom selben Eisenhersteller entwickelt wie die unten genannte erste Nachahmer-Formel. Eine klinische Prüfung scheint nicht erfolgt zu sein. In einem solchen Fall wäre der Präparatehersteller sicher in der Lage gewesen, eine einzige Berechnungsformel zu definieren. Die bisherigen beiden Nachahmer-Formeln empfehlen verschiedene Dosierungen. Welche soll gelten? Bei dieser zweiten Nachahmer-Formel wird das Körpergewicht eines Patienten genau so wenig beachtet wie der Umstand, ob es sich um einen „Risikopatient“ mit Rückfall-Gefahr handelt, bei dem eine künftige Erhaltungstherapie geplant werden muss. Im Gegensatz dazu hat sich die…

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Basler Eisenformel – Warnung vor Nachahmer-Formel

Die Dosierung von Eisenmangelpatienten muss individuell erfolgen. Dazu steht den Ärzten für Patienten im Spätstadium von Eisenmangel (Eisenmangelanämie IDA) die offiziell gelehrte so genannte Ganzoni-Formel zur Verfügung (seit 1968 anerkannt und auf den Beipackzetteln der Eisenpräparate abgedruckt). Für Patienten mit dem Frühstadium (Eisenmangelsyndrom IDS) steht hingegen noch keine offizielle Berechnungsformel zur Verfügung. Für diese IDS-Patienten ist die Ganzoni-Formel nicht anwendbar. Für die Dosisberechnung dieser Patienten wurde die Basler Eisenformel (www.eisenformel.org) entwickelt, die sich seit 2005 bei einigen Tausend Patienten bewährt hat (Zielwert Ferritin wurde erreicht / Erfolgsquote der Behandlungen aus Patientensicht 86%). Die Basler Eisenformel steht allen Ärzten zur Verfügung, die…

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Neue Publikation November 2009

Am 20. November wurde eine neue Studie zum Eisenmangelsyndrom veröffentlicht (Ars Medici). Es handelt sich um eine so genannte Anwendungsbeobachtung bezüglich dokumentierter Therapieverläufe von 1428 Frauen mit Eisenmangel. Das am häufigsten genannte Symptom sind Erschöpfungszustände, gefolgt von Konzentrationsstörungen, depressiven Verstimmungen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen u.a. Nach einer individuell dosierten iv-Eisenbehandlung fühlten sich zwischen 65% der Betroffenen beschwerdefrei oder deutlich besser, 21% fühlten sich immerhin ein wenig besser. Nur bei 14% konnte keine Besserung festgestellt werden. Die Behandlungen wurden nach einem neuen Konzept durchgeführt („Grenznutzenprinzip“: so viel Eisen wie möglich und so wenig wie möglich, initialer Zielwert für Ferritin 200 ng/ml = Referenzwert…

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Neuerscheinung: „Das unterschätzte Element“

Buch: Die Wiederentdeckung des Eisenmangelsyndroms Dieses Taschenbuch klärt auf und ist gleichzeitig ein Ratgeber. Viele sogenannt psychosomatisch kranken Frauen sind gar nicht psychisch krank, sondern leiden an einem Eisenmangel und haben eine gute Chance, durch gezielte Eisengaben geheilt zu werden. Es besteht allerdings ein Handycap: Das Thema Eisenmangelsyndrom war zwar schon vor 50 Jahren ein Thema. Danach verschwand es aber in einer Tabu-Senke. Die Schweiz ist das erste Land, in dem das Eis der Tabuisierung gebrochen ist. Das Buch erklärt die Funktionen von Eisen im menschlichen Organismus, das Entstehen von Symptomen, die Erkennung, Behandlung und Prävention von Eisenmangel und gibt eine Selbsthilfe mittels eines Fragebogens.…

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Eisenmangel-Depression

Leseprobe aus dem neuen Buch: „Das unterschätzte Element – die Wiederentdeckung des Eisenmangelsyndroms“.   Depression ist eine Zivilisationskrankheit. Es lohnte sich gewiss, darüber nachzudenken, weshalb ausgerechnet in den reichen Ländern unseres Planeten so viele Menschen depressiv werden und weniger in den von Armut gezeichneten Gegenden, in denen es wohl allen Grund gäbe, traurig zu sein. Ein besonders deutliches Signal für die Brisanz dieser Tatsache ist, dass in der reichen Welt inzwischen mehr Menschen durch Suizid zu Tode kommen als durch Verkehrsunfälle. Die gesellschaftspolitischen Ursachen dafür sind indes nicht Gegenstand dieses Buches. Bleiben wir also bei den individuellen Aspekten dieses Leidens.…

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