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Kategorie: SIHO

Wie nützlich sind Eiseninfusionen wirklich?

Diese wichtige Frage stellte sich die Schweizer Zeitschrift „Beobachter“ in seiner ersten Ausgabe 2018 unter dem Titel „Ein heisses Eisen“. Eine Therapie ist grundsätzlich dann nützlich, wenn sie notwendig, wirksam, verträglich und kosteneffizient ist. Eisentabletten sind sehr schlecht wirksam und oft schlecht verträglich – also nicht nützlich – um beim Vokabular des „Beobachters“ zu bleiben. Weil die Schweizer Ärzte und Eisenmangelpatienten inzwischen längst wissen, dass Eiseninfusionen sehr nützlich sind, konnte sich der intravenöse Eisenausgleich in der Schweiz landesweit erfolgreich durchsetzen. Hauptbetroffene sind vor allem Frauen, die regelmässig menstruieren. Bezüglich Wirksamkeit der intravenösen Eisentherapie  hat in der Schweiz schon längst eine…

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IronCare

Die halbe Menschheit leidet an einem unbehandelten Eisenmangel. Wir müssen von einer Eisenmangelpandemie sprechen, von der insbesondere Frauen und Kinder betroffen sind. Die südliche Hemisphäre ist stärker betroffen als die nördliche. Typische Symptome sind Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen, ADS, Lustlosigkeit bis zu depressiven Verstimmungen, Schwindel, Schlafstörungen, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Haarausfall oder – im Endstadium – sogar eine Blutarmut. Wie konnte es geschehen, dass die Eisenmangelpandemie überhaupt ausbrach und sich global dermassen verbreitet hat? Dazu gibt es zwei Gründe. Eisenmangel ist eine Begleiterscheinung der Menschheit, seit es sie gibt. Es ist noch nicht geklärt, weshalb ausgerechnet der Mensch eine Menstruation braucht als Voraussetzung für…

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Eisenmangel bei Kindern: SIHO versus WHO

Hämoglobin Hämoglobin zeigt an, wie viel Blut im Körper vorhanden ist. Wenn der Wert ungenügend ist (bei Frauen unter 12 g/dl), spricht man von einer Anämie. Eine solche kann beispielsweise durch Eisenmangel entstehen (Eisenmangelanämie). WHO und Schulmedizin behaupten, dass Eisenmangel erst bei einer Anämie manifest sei. Das ist sehr falsch. Eisenmangel kann auch schon ohne Anämie zu Symptomen führen (Eisenmangelsyndrom). Weil das Eisenmangelsyndrom von der Schulmedizin nicht gelehrt wird, werden die meisten Eisenmangelkinder unnötig abgeklärt und letztendlich falsch behandelt. SIHO klärt über das Eisenmangelsyndrom auf und fördert den intravenösen Eisenausgleich. Ferritin Ferritin kann im Blut gemessen werden und zeigt die…

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SIHO BESTÄTIGT DEN VORZUG FÜR VENOFER – Medienmitteilung

Die europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat die nationalen Aufsichtsbehörden letzten Herbst zum Versand einer Warnung bei der parenteralen Anwendung von Eisenpräparaten veranlasst[1]. Die Swiss Iron Health Organisation (SIHO) hat die dieser Warnung zugrundeliegenden Daten des Herstellers über unerwünschte Nebenwirkungen nun analysiert und bestätigt die eigenen Anwendungsempfehlungen aus dem Jahre 2005. Basel, 1. Mai 2014 Als im Dezember des vergangenen Jahres durch die europäischen Aufsichtsbehörden und anschließend auch durch Swissmedic eine pauschale Anwendungswarnung für Eisenpräparate bei den angeschriebenen Ärzten eintraf, war eine gewisse Verunsicherung spürbar. Insbesondere weil daraus nicht ersichtlich wurde, auf welcher Basis diese Warnung basierte. SIHO hat nun die veröffentlichten…

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Eisenmangel: Vorsicht vor unterschiedlichen Laborresultaten!

Eisenmangel kann im Blut festgestellt werden. Der Haupt-Indikator dazu ist der Ferritinwert. Er gibt einerseits Auskunft über den Füllungszustand der Eisenspeicher, andererseits aber auch über die Eisenkonzentration im gesamten menschlichen Organismus. Erfahrungsgemäss und nachgewiesenermassen können (müssen aber nicht!) bei einem Ferritinwert unter 75 ng/ml typische Eisenmangelsymptome wie beispielsweise Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen, depressive Verstimmungen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Haarausfall auftreten. Allerdings muss der Ferritinwert mit Vorsicht interpretiert werden: Je nach Laboratorium werden aus derselben Blutprobe unterschiedliche Werte gemessen mit Unterschieden bis zu 50%. Dieser Umstand verhindert eine optimale Qualität in der Behandlung von Eisenmangelpatienten. Der Schweizer Bundesrat hat auf eine diesbezügliche parlamentarische Interpellation von…

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Drei Schweizer Krankenkassen überschreiten ihre Kompetenz

Ungleiche Versorgung in der Grundversicherung: Die Krankenkassen Atupri, Sanitas und Agrisano haben eigenmächtig einen Ferritinwert festgelegt. Sie sind nur dann bereit, Eisenbehandlungen zu bezahlen, wenn dieser tiefer liegt als der von ihnen festgelegte Wert. (Atupri: 30 ng/ml, Sanitas und Agrisano: 15 ng/ml). Dabei verletzen sie drei Grundprinzipien in der medizinischen Versorgung. Erstens kann kein Ferritinwert festgelegt werden, bei dem Eisenmangelsymptome auftreten. Der Ferritinwert, unter dem Eisenmangelsymptome manifest werden können, ist individuell. Er liegt in der Regel unter 75 – 100 ng/ml. Zweitens ist es die Aufgabe der Ärzte und nicht der Krankenkassen, die Indikation (Notwendigkeit einer Behandlung) zu stellen. Drittens haben…

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