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Schlagwort: Depression

Eisenmangel-Depression

Leseprobe aus dem neuen Buch: „Das unterschätzte Element – die Wiederentdeckung des Eisenmangelsyndroms“.   Depression ist eine Zivilisationskrankheit. Es lohnte sich gewiss, darüber nachzudenken, weshalb ausgerechnet in den reichen Ländern unseres Planeten so viele Menschen depressiv werden und weniger in den von Armut gezeichneten Gegenden, in denen es wohl allen Grund gäbe, traurig zu sein. Ein besonders deutliches Signal für die Brisanz dieser Tatsache ist, dass in der reichen Welt inzwischen mehr Menschen durch Suizid zu Tode kommen als durch Verkehrsunfälle. Die gesellschaftspolitischen Ursachen dafür sind indes nicht Gegenstand dieses Buches. Bleiben wir also bei den individuellen Aspekten dieses Leidens.…

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2008: Das Jahr der Indikationserweiterung

Rückblickend könnte das Jahr 2008 in die Schweizer Medizingeschichte eingehen. In diesem Jahr hat sich etwas ereignet, was sich vor Kurzen noch niemand vorstellen konnte. Nachdem noch vor 3 Jahren die von mir entwickelte und favorisierte Eisenbehandlung noch belächelt wurde, gibt es mittlerweile 15’000 Ärzte, die diese Behandlung nachahmen. Das Thema Eisenmangelsyndrom ist in der Schweiz zu einem Thema geworden. Immer mehr Eisenmangel-patienten werden erfolgreich mit Eiseninfusionen behandelt. Immer mehr depressive Menschen mit Eisenmangel wünschen zu Recht zuerst eine Eisenbehandlung, bevor sie sich – sofern überhaupt noch notwendig – Psychopharmaka verschreiben lassen. 2009 soll das Eisenmangelsyndrom im deutschsprachigen Europa bekannt…

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Eisenmangel in der Psychiatrie

Eisen ist ein wichtiger Mineralstoff für die Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten (Aufmerksamkeit, Erinnerungsvermögen, Orientierung, Imagination, Argumentation. etc.). Die meisten Kinder mit einem ADHS weisen  einen Eisenmangel auf. Eisen spielt eine wichtige Rolle in der Hormonbildung generell. Insbesondere im Falle einer eisenmangelbedingten Drosselung der Bildung von Glückshormonen können Depressionen auftreten. Wie eine aktuelle Studie aus den USA aufzeigt, besteht für ein Kind ein vierfach erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Schizophrenie, sofern seine Mutter Eisenmangel hatte.

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