Press "Enter" to skip to content

Schlagwort: Krankenkassen

Drei Schweizer Krankenkassen überschreiten ihre Kompetenz

Ungleiche Versorgung in der Grundversicherung: Die Krankenkassen Atupri, Sanitas und Agrisano haben eigenmächtig einen Ferritinwert festgelegt. Sie sind nur dann bereit, Eisenbehandlungen zu bezahlen, wenn dieser tiefer liegt als der von ihnen festgelegte Wert. (Atupri: 30 ng/ml, Sanitas und Agrisano: 15 ng/ml). Dabei verletzen sie drei Grundprinzipien in der medizinischen Versorgung. Erstens kann kein Ferritinwert festgelegt werden, bei dem Eisenmangelsymptome auftreten. Der Ferritinwert, unter dem Eisenmangelsymptome manifest werden können, ist individuell. Er liegt in der Regel unter 75 – 100 ng/ml. Zweitens ist es die Aufgabe der Ärzte und nicht der Krankenkassen, die Indikation (Notwendigkeit einer Behandlung) zu stellen. Drittens haben…

Weiterlesen Drei Schweizer Krankenkassen überschreiten ihre Kompetenz

1 Kommentar

Sanitas: eine Schweizer Krankenkasse ist auf Abwegen!

Die Schweizer Krankenkasse Sanitas ist offensichtlich einer überholten Falschaussage aufgesessen: Im September 2011 hatte Dr. Krayenbühl von der Medizinischen Poliklinik der Universität Zürich nicht nur in öffentlichen Medien, sondern auch in ärztlichen Fachzeitschriften verlauten lassen, beim Menschen komme es erst dann zu Eisenmangelsymptomen, wenn der Ferritinwert unter 15 ng/ml liege. Mithin, so folgerte er, könnten auch nur jene Patienten von Eisengaben profitieren, deren Ferritin eben wirklich unter diesem Wert liegt. Das Dumme ist nur, dass die Züricher Studie „Ferrim“ in Wirklichkeit etwas ganz anderes aussagt. Wie nämlich bereits im Juni 2011, also eine Vierteljahr früher, ganz offiziell im Blood-Journal publiziert…

Weiterlesen Sanitas: eine Schweizer Krankenkasse ist auf Abwegen!

Beitrag kommentieren

Atupri probt den Aufstand

Der abtrünnigen Schweizer Krankenkasse Atupri scheinen alle Mittel recht zu sein, um sich vor der Bezahlung von Heilbehandlungen mit Eisen zu drücken. Da zu über 90% Frauen betroffen sind, muss von einer negativen (die Frauen diskriminierenden) Auslegung der Gender Medicin durch Atupri ausgegangen werden. Deren (männlichen) Kassenfunktionäre haben nämlich am grünen Tisch beschlossen, dass nur noch bei denjenigen Eisenmangelpatientinnen die Behandlung rückerstattet wird, deren Ferritinwert unter 30 ng/ml liegt. Dies hat zur Folge, dass etwa die Hälfte der Patientinnen die Behandlungen selbst bezahlen muss, um gesund zu werden – trotz regelmässiger Bezahlung der Prämien. Geradezu übermütig, wenn nicht gar abenteuerlich ist die…

Weiterlesen Atupri probt den Aufstand

Beitrag kommentieren