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Zweite Nachahmer-Formel der Basler Eisenformel

Im Internet steht eine zweite Nachahmer-Formel zur Berechnung der notwendigen Eisendosis zur öffentlichen Verfügung (http://www.iron.medline.ch/Eisenplattform/). Sie wurde vom selben Eisenhersteller entwickelt wie die unten genannte erste Nachahmer-Formel. Eine klinische Prüfung scheint nicht erfolgt zu sein. In einem solchen Fall wäre der Präparatehersteller sicher in der Lage gewesen, eine einzige Berechnungsformel zu definieren.

Die bisherigen beiden Nachahmer-Formeln empfehlen verschiedene Dosierungen. Welche soll gelten?

Bei dieser zweiten Nachahmer-Formel wird das Körpergewicht eines Patienten genau so wenig beachtet wie der Umstand, ob es sich um einen „Risikopatient“ mit Rückfall-Gefahr handelt, bei dem eine künftige Erhaltungstherapie geplant werden muss.

Im Gegensatz dazu hat sich die Basler Eisenformel (www.eisenformel.org) seit 2005 bei einigen Tausend Patienten bewährt. Sie berechnet die individuelle Dosis anhand der Ausprägung und Dauer eines Eisenmangels (drei Laborwerte) sowie des Körpergewichts und Menstruationsverhaltens. Dabei wird nach einer einmaligen wirksamen iv-Aufsättigung eine Erhaltungstherapie angeschlossen, dank der durch gelegentliches „Nachtanken“ Rückfälle vermieden werden können (v.a. Frauen im Menstruationsalter). Durch die Berücksichtigung des „Grenznutzen-Prinzips“ gelingt dadurch gleichzeitig eine Kostenoptimierung (so viel geben wie nötig, aber so wenig wie möglich – und – in den richtigen Intervallen).

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