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Nebenwirkungen von Ferinject

In den letzten Monaten erreichten uns einige Mitteilungen bezüglich Nebenwirkungen des neuen Eisenpräparates Ferinject, sofern es hochdosiert (0.5 oder 1 Gramm) verabreicht wurde. Eine solche Menge ist für Patienten mit Eisenmangel mit Sicherheit nicht zu viel, aber die „Geschwindigkeit des Anflutens“ scheint gewissen Organismen etwas Mühe zu bereiten.

Das Thema wird im Eisenforum besprochen. Sollte sich jemand angesprochen fühlen, können dort entsprechende Kommentare abgegeben werden.

26 Kommentare

  1. Jutta G. 31. Januar 2009

    Hallo,
    habe seit 13 Wochen eine ca. 35cm x 15cm große Hautverfärbung, die durch eine Ferinject-Infusion entstanden ist. Bis heute sehe ich keine Veränderung, zB. dass es blasser geworden wäre…Wer kann mir aus Erfahrung berichten..
    LG von Jutta

  2. Beat Schaub 3. Februar 2009

    Leider sind Sie nicht die Erste mit diesem Problem. Ferinject scheint schmerzlos ins Gewebe zu gelangen, wenn es einmal (was selten vorkommt), „para“, also neben die Vene fliesst. Das andere Eisenpräparat Venofer verursacht schon nach der kleinsten Menge „para“ laufendem Eisen Schmerzen, die zum Abbruch der Infusion führen. Dank dem Warnsymptom Schmerz ist diese Komplikation bei Venofer weniger bekannt.
    Ich gebe folgenden Rat: Gehen Sie zum Arzt, damit er den Befund dokumentiert (und am besten auch fotografiert). Dann einige Wochen abwarten, es kann sich vielleicht von selbst etwas zurückbilden. Aber ich empfehle, den Fleck zuhause alle 2 Wochen zu messen und fotografieren (insgesamt 4 mal). Sollte sich zeigen, dass keine Veränderung stattfindet, müssen Sie Ihren Arzt damit konfrontieren.
    Sollten Sie sich entschliessen, den Fleck bei einem Schönheitschirurgen entfernen zu lassen, würde die Haftpflichtversicherung des „Eisen-Arztes“ die Kosten übernehmen.
    Leider kenne ich noch keine Salbe, welche eine Rückbildung fördern könnte. LG BS

  3. susanne 14. April 2009

    ich habe seit Januar 5Ampullen Ferinject von Arzt erhalten die letzen 3 Wochen je 1Ampulle und heute hat er eine Blutentnahme gemacht,jetzt habe ich Angst vielleicht habe ich zuviel bekommen.Was meint Ihr dazu.

  4. Beat Schaub 18. April 2009

    Liebe Susanne

    Es kommt darauf an, was für Ampullen Sie erhalten haben. Solche mit 100 mg oder 500 mg?

  5. Christiane 8. Juni 2009

    Ich bekomme jetzt seit Sept./Oktober 2008 fast alle 2 Wochen
    Ferinject intravenös verabreicht. Allerdings die kleinste Menge.
    Mein Ferritinwert hat sich der Zeit von 14 auf 60 – 70 gesteigert.
    Gehe ich allerdings 2 x hintereinander erst nach 3 oder 4Wochen zur
    Infusion, sinkt der Wert sofort auf ca. 30 ab. Ich erkläre mir dies
    durch meine starke Regelblutung. Habe mir jedoch mehr erhofft.
    Ich dachte ich gehe ein paar mal zur Infusion und alles ist wieder
    in Ordnung. positiv: mein Haarausfall ist gestoppt und ich bin nicht
    mehr ganz so schnell erschöpft, richtig fit fühle ich mich immer noch
    nicht.

    Besteht eigentlich die Gefahr, daß irgendwelche Organe (Leber, Schilddrüse,
    Magen) durch die lange Zeit der Infusionen geschädigt werden?
    freue mich über eine antwort.

  6. Therese 20. Oktober 2009

    Ich habe im Fühling 3 Eisenspritzen erhalten, anscheinend muss es ein neues Produkt sein. Beim alten musste ich immer alle 6 Monate 3 Spritzen machen lassen, da kam ich auf einen Wert von 75 bis 120. Die habe ich bestens vertragen und machten mir nie Probleme. Mit dem neuen Produkt bin ich gemäss den Messungen im August auf 239 bei einem Körpergewicht von 49 Kg. Seit August hat sich mein Ruhepuls stehtig erhöht bis auf 70 im Oktober (normal bei mir bis 45, da ich Leistungssport auf einem hohen Niveau seit vielen Jahren betreibe), und zudem habe ich das Gefühl ich verbrenne innerlich und nachts habe ich keinen Schlaf mehr, da der Puls immer so hoch schlägt. Der hohe Puls macht mich auch sehr nervös. Auch Kopfschmerzen sind die Folge. Muss ich nun warten bis sich das Eisen auf ein normales Niveau gesenkt hat, ca. 120, bis der Spuk vorbei. Ich hoffe, dass solch hohe Werte nicht gesundheitsschädigend sind. Wie kann man diesen Zustand wieder normalisieren. Leider kann ich auch so kein regelmässiges Training machen. mfg TS

  7. Vanessa 12. November 2009

    Nachdem ich heute meine Ferinject Infusion im meinen rechten Arm erhalten habe, etwa 10 min danach, wurde mein linker Arm stark gerötet und juckte. er schwoll auch leicht an. Ich ging wieder zurück zum Arzt und musste 6 Tabletten schlucken Prednison und Xyzal. Für eine stillende Mutter fatal! Zum guten Glück hatte ich genügend Milch abgepumpt und eingefroren (vorsorglich für eine bevorstehende Operation mit Narkose). Nun muss ich 24 Stunden Milch verwerfen!

    @Christiane: Naturärzte sagen, dass die Leber belastet wird und das Überschüssige dort gelagert wird.

    Könnte ich es rückgängig machen, würde ich mich weiter Alternativ behandeln lssen, dass mein Ferri-wert von 18 ansteigt. Nun musste ich aus meiner Ungeduld schmerzlich lernen.

  8. Miriam 28. Januar 2010

    Nun was ich alles über dieses Medikament lese, erschrickt einem schon etwas. Sollte heute 1000mg Ferinject bekommen…..habe aber gestern meinem Hausarzt angerufen, dass Ich zu beginn 1x 200ml Venofer haben möchte…was das gut oder ein Fehler? Momentan ist der Eisenspeicher bei 11mg….sollte schon dringenst was machen, schlafe schon bei der Arbeit fast ein und die Mittagspause verbringe ich schlafend, bis mich der Arbeitskollege wecken muss :-/

  9. Ramona 15. April 2010

    Hallo zusammen,

    am 01.08.2009 habe ich ferinject erhalten. nach schätzungen gingen nur 200-300 mg ferinject in den Körper. Die Infusion wurde gestoppt nach dem sie para lief. bis heute habe ich einen grossen fleck am oberarm! nach angabe der hautärztin gibt es kein mittel dagegen auch nicht lasern! die firma selbst hat stellung dazu genommen. Sie hätten zu wenig erfahrung da das produkt erst seit 201/2 jahren auf dem markt sei!
    es ist auch umstritten das die flecken restlos weggehen! ich bin irritiert und verägert! solche nebenwirkungen finde ich müssen expliziert vermerkt werden! udn nicht nur verfärbung der haut! es sieht aus wie ein hämatom hat aber einen leichten graustich! zudem sind leichte stellen bräunlich gelblich wo man sieht es geht leicht und sehr zögernd zurück. diesen sommer kann icih es vergessen .. vlt nächsten sommer mit weniger flecken….

  10. Arzu Celik 18. April 2010

    Ich habe vorgestern 500 mg Ferinject bekommen. Seit gestern ist in meinem Organismus die Hölle los. Ich hatte hohes Fieber, Schlotteranfälle, Brechreiz und heute Morgen bin ich hingefallen und war kurze Zeit ohnmächtig. Glücklicherweise war mein Mann gerade anwesend und konnte sofort reagieren! Also morgen werde ich das sofort beim Arzt beanstanden. Ich muss nächste Woche wieder 500 mg nehmen und mir wird’s schon schlecht beim Gedanken! Ich hatte letztes Jahr bei meinem ehemaligen Arzt auch Eiseninfusionen bekommen (musste damals 6 mal gehen) und hatte noch nie solche Symptome.. Wahrscheinlich war die Menge an Eisen schon ein wenig zu viel für mich. Ich hoffe, dass Aussicht auf Besserung besteht :(

  11. Jasmin 16. Januar 2011

    Ich habe im Juni 2010 Eisen spritzen lassen. Ich weiss nicht genau wie viel usw. Aber die MPA hatte es überhaupt nicht im Griff und merkte nicht, dass das Ganze para lief!!! Sie sass fasst 2 Stunden da und lies das Eisen in meine‘ Vene‘ laufen. Leider ging das Ganze daneben (para) und ich habe seither einen grossen, gräulichen Flecken am Arm. Der Arzt meinte, ob ich es evtl. lasern wolle. Hat jemand Erfahrung mit solchen Flecken? Bleiben die für immer? Oder hat jemand schon einen Flecken weg lasern lasser? Wäre froh um Antworten…..

  12. Dr.Ulf Klippert 31. März 2011

    Bin Internist, seit 10 Jahren i.R., Nierentransplantation, 2 Herzklappen in
    Berlin (Prof.Hetzer), extreme Gefäßverkalkung, Carotis-op,
    Nach der Infusion mir 500 mg Ferinject ist meine Müdigkeit weg,, die Leber
    werte haben sich nicht verändert, die Funktion der Transplantatniere ist
    wesentlich besser, ich habe den letzten Anginapectorisanfall vor 10 Wochen
    gehabt und bin mit meiner Frau zum ersten Mal seit 2 Jahren auf die
    Kanaren geflogen. Gestern habe ich die 2.“Kur“ bekommen (5 amp.je
    100 mg, dh.500 mg). Keine Rötung, keine Schwellung, nichts!!
    Ich meine, daß diese Therapie in erster Linie Dialysepatienten und Trans-
    plantierten vorbehalten ist. Von den beschriebenen Risiken ist mit nicht bekannt.
    Sie sollte eigentlich nur in schweren Fällen von Anaemie eingestzt werden.
    Gruß U.K.

  13. Dr.Ulf Klippert 31. März 2011

    Nachtrag: meine Nephrologe in Alsfeld verabreicht mir die 500 mg nur alle
    10 Wochen zur Sicherheit, weil meine Medikamente– 22 Tbl.jedenTag–
    z.T.auch über die Leber abgebaut werden

  14. Dr.Ulf Klippert 31. März 2011

    Nachtrag 2: zu arzu celik möchte ich sagen, daß ich meine , daß die Menge von 500 mg 8 Wochen reichen muß, da die substanzeigene Depot-
    wirkung zu berücksichtigen ist und die Wirkung sich nach wochen einstellt.
    Bis vor kurzem wurde diese neue Therapieform ja erst in der Charite in
    Berlin getestet, es liegen überhaupt noch keine Langzeitergebnisse vor
    über Dauerwirkung, Ablagerungen und Nebenwirkungen vor.
    Gruß U.K.

  15. Diana Sapendowski 25. Januar 2012

    Ich habe vor 14 Tagen gerade einmal 100mg Venofer erhalten bei einnem Gewicht von 52kg und in meinem Körper war auch die Hölle los.Morgen soll ich erstmals 500 mg Ferinjekt erhalten…aber nachdem was ich alles gelesen habe und auch erfahren habe,das bei Verabreichung das Personal in Reanimationsbereitschaft sein muss,hat sich alles erledigt.Ich bin selbst Krankenschwester auf einer Intensivstation und weiss,was passieren kann wenn man eine Infusion absolut nicht verträgt.
    Auch wenn es mir mit dem Eisenmangel nicht gut geht,werde ich jetzt nichts mehr riskieren,das es mir noch einmal viiiiiieeeeel schlechter geht!

  16. Katja 5. April 2012

    Ich habe heute zum ersten Mal Ferinject 500 mg bekommen. Der Arzt hat mich nicht darüber aufgeklärt. Er meinte nur, es wäre sinnvoll, die Eisenspeicher auf diese Weise aufzufüllen. Außerdem sagte er, Ferinjekt wäre ein Mittel ohne Nebenwirkungen. Schon zum Ende der Infusion bemerkte ich eine Art dicken Pickel auf meiner Stirn. Zu diesem Zeitpunkt war ich aber noch ahnungslos. Wir fuhren daraufhin mit dem Auto nach Hause und als ich beim Aussteigen in die Autoscheibe sah, war mir klar, dass etwas nicht stimmte. Ich hastete zu einem Spiegel und konnte in den folgenden Minuten zusehen, wie mir einige Quaddeln (pickelartige Gebilde) unter beiden Augen, auf der Stirn und auf der Schulter wuchsen. Ich fuhr sofort wieder in die Praxis und bekam Prednison gespritzt. Die Quaddeln bekam ich aber nach der Spritze auch noch auf beiden Armen. Kurze Zeit darauf bildeten diese sich langsam zurück. Nun fürchte ich mich natürlich vor weiteren Reaktionen. Ich hatte noch nie eine Allergie mein Körper reagiert aber sonst schon eher empfindlich auf äußere Einflüsse. Für nächste Woche war noch eine Infusion geplant. Die werde ich mir aber nicht mehr geben lassen.

  17. Petra 17. September 2012

    17.September um 16.10Uhr
    Hallo,
    ich habe dieses Medikament vor cirka 2Wochen (50mg)als Infusion erhalten .Vorher hatte ich ein anderes Präparat erhalten was keinen positiven Erfolg hatte,aber was ich gut vertragen habe .( meine Werte lagen danach bei FE=5,FERR=9).
    Ich fühle mich seit 2 Jahren schlapp ,müde,total ausgelaugt,Knochenschmerzen begleiten mich seit einer gutartigen Tumorgeschichte an der Brustwirbelsäule, dessen OP vor 2 Jahren erfolgte und auch gut verlief.
    Wie bereits angedeudet bekam ich diese Infusion und bin fast eine Woche durch die Hölle gegangen,ich habe alle Nebenwirkungen die das Medikament aufweist durchgemacht.Das war ein ganz schön harter Kampf
    ich kann nur sagen nie wieder !!!

  18. Cosima 24. Oktober 2013

    Habe Anfang Juni auch eine Infusion mit ferinject bekommen! nachdem ich unter der Geburt so viel Blut verloren hatte(Hb 7,1).
    Kurz vor Ende der Infusion bekam ich schmerzen und die Infusion wurde sofort gestoppt und die Viggo entfernt. Am nächsten Tag hatte ich eine ca 30×15 cm große braune Verfärbung um die Ellenbogen herum( genauso wie bei Jutta g. Oben auch beschrieben hat)- ist diese bei dir immer noch unverändert?
    Bei mir bisher leider ja. Soll jetzt noch in eine Hautklinik und mich wegen laserbehandling informieren. Weiß jmd was darüber? Grüsse

  19. Diana 2. Oktober 2014

    Hallo Zusammen, habe am 4ten August eine Infusion mit Ferinject bekommen, leider scheint die Arzthelferin die Vene nicht richtig getroffen zu haben, auf jeden Fall lief ca. 1/3 der Infusion para. Hätte ich nach über einer Stunde nicht Mal nach der Helferin geklingelt, wäre vermutlich noch viel mehr ins Gewebe gelaufen. Nun habe ich seitdem einen ca. 13 x13 cm großen (sehr großen) braunen Fleck an Armbeuge und seitlich wie oberhalb am Arm. Vermutlich hat die eine Ärztin das ganze Zeug durch ihre Massage noch mehr im Gewebe verteilt. Bisher hat sich leider kaum etwas vrändert. Es ist eine große psychische Belastung so rumzulaufen, zumal es aussieht als wäre ich körperlich misshandelt worden und hätte nun ein riesen Hämatom. Sofern jemand hier Erfahrungen hat wie lange das dauert bis der Fleck verschwindet und was man tunkann um den Prozess des Pigment-Abbaus zu beschleunigen, wäre ich mehr als dankbar. zur Zeit benutze ich eine Creme, die speziell angerührt werden muss. Dir Creme enthält Zitronensäure und soll den Abbau der hautpigmente unterstützen, allerdings zeigt sich bisher kaum ein Effekt und ich benutze schon die 2te Tube. Ich bin wirklich verzweifelt und für jede Hilfe/Rat dankbar :(

    gerne auch Infos falls jemand juristisch vorgegangen ist,
    Viele Grüße, Diana

  20. Diana 2. Oktober 2014

    und noch etwas: ich hatte schlimmste Nebenwirkungen nach der Infusion mit Ferinject! Gliederschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Kraftlos, Schwindel! Aufgrund des Pfuschs bei der Infusion hatte ich dann noch einen entzündeten Lymphknoten und bin eine Woche mit Schmerzen Zuhause gelegen. Meine Hausärztin, die mir das Präperat empfohlen hat, hatte mich nicht imgeringsten über die Nebenwirkungen und die Gefahren von Ferinject aufgeklärt! vielmehr habe ich erst im Nachgang erfahren welche Gefahren Ferinject birgt. Hätte ich vorher darum gewußt, hätte ich mich sicher nie auf diese Empfehlung eingelassen.

  21. Sara 20. Juli 2015

    Hallo!
    Ich habe vor ca. 1,5 Monaten zwei Eiseninfusionen bekommen.
    Das Präparat ist in das umliegende Gewebe gelangt und verursachte einen
    dunkle Verfärbung am Unterarm.Ich habe jetzt schon öfter gelesen, dass es bleibend ist. Kennt sich damit jemand etwas aus? Ich hoffe, es kann sonst nichts weiter passieren. Ich denke, die Ärzte müssen jetzt endlich besser aufklären und zwar vor der Behandlung. Wenn jeder sein Recht geltend macht und den Arzt verklagt, könnten Unsummen zusammen kommen.

  22. Katharina 29. Juli 2015

    Ich habe am 2.6.2015 300mg Ferinject bekommen, 15 min Durchlaufzeit. Am nächsten Tag bin ich stündlich eingeschlafen. Um den 20.6. stellte sich bei mir eine eigenartige abgestandene Übelkeit ein und eine Ekel auf Kaffee auf Bananen mit Kreislaufproblemen. Am 25.6. sollte ich die zweite Infusion bekommen, wurde aber aufgrund meiner Übelkeit nicht durchgeführt. Mein Blut wurde getestet, leider nur kleines Blutbild. Am 8.7. wurde mir die zweite Infustion diesmal 500mg in nur 6min verabreicht. An dem Tag wurde auch Blut abgenommen, aber VOR der Infusion. Am nächsten bekomme ich nervösen Anruf der Hämatologin, dass meine Leberwerte GPT und GOT 10-20fach erhöhrt sind. Die Tage darauf ging es mir immer schlechter, Höhepunkt der Schwäche und Übelkeit ca. 3-4 Tage nach der Infusion. Mit diese akuten Hepatitis wurde ich an die Hepatologie überwiesen, die keine weitere Ursache feststellen konnte. Es deutet alles auf eine toxische Hepatitis durch die Infusion hin. Heute am 29.07, seit fast einem Monat krank geschrieben, geht es besser. Trotzdem noch weiterhin Schwäche und regelmäßig Schwindel. Ich bin entsetzt darüber, was da mit mir gemacht worden ist, ich ansonsten sehr aktiv, gerade Yoga-Lehre Ausbildung abgeschlossen, und kann nun nicht unterrichten. Ich war bei 5 verschiedenen Ärzten, keiner kann mir so recht helfen, rät nur zum Abwarten. Ich weiss nicht an wen ich mich noch wenden kann, irgendwelche Ratschläge?

  23. Torsten 1. Februar 2016

    Hallo, ich erhielt im Jahr 2014 und nochmal im Jahr 2015 jeweils 3 x 500 mg Ferinject infundiert. Blöderweise habe ich selbst auf eine Abklärung meines Eisenmangels gedrungen, und die Infusionen waren dann das Ergebnis (ohne Aufklärung zu Nebenwirkungen). Schon bei den ersten drei Infusionen fühlte ich mich hinter irgendwie wie gerädert und insgesamt monatelang unwohl.

    Die Infusionen in 2015 jedoch haben mir endgültig den Rest gegeben. Kurze Zeit darauf einen schweren Darminfekt, dann gefolgt von einem OP-pflichtigen, über den gesamten Rachen ausgebreiteten Peritonsillarabszess. Danach Knochenschmerzen, extreme Müdigkeit, ständige Migräneanfälle und Verdauungsbeschwerden, die bis heute anhalten. Die Leukozyten stiegen immer mehr an, bsi dahin normalwertige Leberwerte verschlechterten sich zunehmend, und das Ferritin liegt (bis heute) um die 2.000 µg/l.

    Die vorläufige Krönung des Ganzen wurde Ende 2015 erreicht, als bei mir eine CLL (chronisch lymphatische Leukämie, eine Art schleichender, aber unheilbarer Krebs des Lymphsystems) diagnostiziert wurde. Nachdem ich vorher halbwegs gesund (bis auf minimale Eisenresorptionsstörungen) war, bin ich heute ein körperliches und psychisches Wrack. Ich laufe von einem Arzt zum anderen, um mein komplexes Beschwerdebild irgendwie abgeklärt zu bekommen. Mein Arbeitspensum schaffe ich nur noch unter größter Anstrengung, und mit dem Wissen um die „Zeitbomben“ im Körper ist auch die Psyche am Boden.

    Ob die CLL nun durch das Eisen ausgelöst wurde, ist unklar und da will ich auch nichts unterstellen. Fakt ist nur, dass sich nach der Infusion vielfältige dokumentierte Veränderungen im Knochenmark und im Blutbild einstellten, die durchaus diesen Verdacht nahelegen. Immerhin werden ja durch die Anwesenheit von Eisen im Organismus Entzündungsreaktionen beschleunigt und das lymphatische System (über-)beansprucht.

    Da momentan die (über den immunzytometrischen Nachweis der Klonalität) als leukämisch identifizierten Lymphozyten sogar wieder etwas rückläufig sind, habe ich noch die schwache Hoffnung, dass sich dieser tödliche Befund vielleicht doch noch als reversibel herausstellt. Insofern, dass die Lymphozytenvermehrung vielleicht doch eine reaktive Nebenwirkung der durch die Eisenbombe ausgelösten vielfachen schweren Entzündungen im Körper ist.

    Will damit zum Ausdruck bringen, dass man eigentlich immer einen großen Bogen um die Arztpraxis machen sollte, wenn -ohne umfangreiche Risikoaufklärung und ohne nachweislich dringende Indikation- große Mengen von Eisen intravenös verabreicht bekommen soll. Eine Eisenüberladung kann u.U. deutlich größere Gesundheitsprobleme als ein Eisenmangel bereiten.

  24. Beate 21. Oktober 2017

    Für mich war das Ferinject bisher ein Segen.
    Die Infusion lief langsam über 45 Minuten und ich hatte nie Nebenwirkungen.
    Nach kürzester Zeit stellten sich bei mir die ersten Besserungen ein, ich wurde wieder aktiver, meine Darmprobleme waren weg, Schwindel und Kopfschmerzen wurden besser….
    Ich bin froh über diese Art der Eisenzuführung, mit Tabletten habe ich es nie geschafft auf ein gutes Level zu kommen, von der Verträglichkeit mal ganz abgesehen….
    Ich sag ja, für mich ist’s ein Segen.

  25. Andrea 30. Oktober 2017

    Hallo zusammen
    Ich hatte vor ca. einem Jahr eine Ferinject Infusion, 500 mg. Danach hat sich ein dunkler Fleck von ca. 8×4 cm gebildet, weil offenbar was neben die Vene gelaufen ist. Heute, ziemlich genau ein Jahr später, ist der Fleck soweit ausgebleicht, dass er nicht mehr auffällt. Er ist zwar noch da, man sieht ihn aber nur, wenn man genau hinschaut. Ich denke mal, er wird noch ganz verschwinden. Anfangs hat sich monatelang gar nichts getan. Ich habe regelmässig eine Crème für das Bindegewebe aufgetragen (Omida), ob’s was geholfen hat weiss ich nicht. Vielleicht hat es den Prozess beschleunigt, vielleicht auch nicht.

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